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Frühlingstour 2006

Der Pokal ist mein ! So, oder so ähnlich waren Uf´s spaßigen Worte            (oder war es doch ernsthaft ?), als er sich von Mille verabschiedete.           Mille konnte aus beruflichen Gründen leider nicht an der Frühlingstour teilnehmen, so dass die verminderte Truppe mit Rolf, Olle, Mattahorn, Uf und Frank sich in den Morgenstunden des 20.05.06 auf den Weg nach Smaland machten. Die Fahrt verlief problemlos in der unsere Scheibenwischer ganze Arbeit leisteten. Das sogenannte “Raubfischwetter” sollte sich in den nächsten Tagen nicht ändern. Uns erwartete ein Mix aus Wind-/ Sturm, Regen, Hagel und Sonne. Doch was interessiert uns das Wetter, wenn wir glücklich sind :-) !



Kurz nach unserer Ankunft nur eines im Sinn, grob Quartier beziehen und sich schnellstmöglich den wichtigen Dingen des Lebens widmen.
Anders als in den Vorjahren verpackten wir unsere Körper diesmal vor wolkenbruchartigen Regen. Trotzdem liefen die drei Angelboote bereits gegen 14:00 Uhr das erste Mal aus.

Merklich fangverwöhnt aus der Herbsttour erhoffte sich jeder schon bei der Jungfernfahrt den kapitalsten Fang. Insgesamt sechs Peitschen mit Schnüren an denen die Hoffnungsträger der jeweiligen Wobblersortimente montiert waren, “durchschnitten” immer wieder die hausnahe Bucht.

Zwei kleine Hechte oder wie Olle sie nannte -Zwiebelförster- sollten zur anfänglichen Euphorie ernüchternd wirken. So neigte sich der erste Angeltag dem Ende an dem, je später der Abend, niemand mehr ans Angeln dachte.

“Same procedure as every year “ floss das Bier am ersten Lagerfeuerabend in Strömen.



Nicht ganz katerfrei ging es am nächsten Morgen auf´s Wasser. Wir befuhren nun weit gelegene Buchten und Schilfkanten. Tatsächlich peitschten wir Hecht an Hecht (Zwiebelförster). Regelmäßig gingen dabei auch gute Zander an den Haken.



Ungewöhnlicher Weise fing Olle seinen größten Zander beim "Speed-Trolling".
So wurden Uf und Olle beim Schleppen von einem Hagelschauer-/ Sturm überrascht. Ohne ihre Angeln einzuholen ging es mit Vollgas Richtung Ufer um unter einem Baum Schutz zu suchen. Plötzlich meldete Olle einen Hänger. Uf drehte das Boot und der angekündigte Hänger entpuppte sich kurze Zeit später als kraftvolle Gegenwehr eines stattlichen Zanders. Ein Zander von 80 cm der auf einen 20 cm langen Wobbler biss. Wir waren überrascht, mit welcher Fahrgeschwindigkeit noch Fänge möglich sind.

Das Raubfischwetter blieb und hielt was es versprach. Abgesehen unserer vielen Zwiebelförster (deutsch= kleine Hechte ca. 50 cm) konnte Frank seinen größten Hecht mit 94 cm messen und blieb, wie immer, unter der 1,00 m- Marke.

Zu unserer Freude konnten bei dieser Maitour verhältnismäßig viele Zander gefangen werden.
Zwei 80er und mehrere Zander um die 70 cm wurden dabei nicht wieder zurück gesetzt.


Übrigens, der Pokal ging “leider” nicht an Uf sondern an Frank.




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